„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen – und die ehrliche Antwort lautet: zwischen 500 und 15.000 Euro, je nachdem, was die Seite leisten soll. Damit Sie Angebote realistisch vergleichen können, erklären wir die Preisfaktoren, die wirklich zählen.
Die vier größten Preisfaktoren
1. Umfang und Struktur
Eine Onepage-Visitenkarte mit Kontaktdaten ist schneller gebaut als ein Firmenauftritt mit zehn Unterseiten, Referenzbereich und mehrsprachigen Inhalten. Faustregel: Jede zusätzliche, individuell gestaltete Seitenvorlage kostet Konzeptions- und Umsetzungszeit. Klarheit über den Umfang vor Projektstart erspart teure Nachträge.
2. Individualität des Designs
Fertige Templates sind günstig, sehen aber oft austauschbar aus – und gerade bei Dienstleistern entscheidet Vertrauen. Ein individuelles Webdesign, das zu Ihrer Marke passt, kostet mehr, arbeitet aber messbar besser: bessere Nutzerführung, mehr Anfragen, höhere Glaubwürdigkeit.
3. Technik und Content-Management
Sollen Sie Inhalte selbst pflegen können? Dann braucht es ein CMS wie WordPress oder Joomla – sauber konfiguriert, ohne Plugin-Wildwuchs. Dazu kommen SSL-Verschlüsselung, DSGVO-konforme Einbindungen und technische Suchmaschinenoptimierung. Hier wird bei Billig-Angeboten am häufigsten gespart – und genau hier entstehen später die teuersten Probleme.
4. Hosting und laufende Betreuung
Die Website ist fertig – und dann? Updates, Sicherheits-Patches, Backups und ein Ansprechpartner bei Problemen kosten laufend Geld, verhindern aber Ausfälle und Hacks. Rechnen Sie realistisch mit einem monatlichen Betrag für professionelles Hosting mit Betreuung statt mit einem 3-Euro-Paket ohne Zuständigkeit.
Wo versteckte Kosten lauern
- Lizenzkosten: Premium-Plugins, Bilddatenbanken und Font-Lizenzen werden gern verschwiegen.
- Texte und Fotos: „Inhalte liefert der Kunde" steht in vielen Angeboten – kalkulieren Sie den eigenen Aufwand ein.
- Wartung: Eine ungewartete WordPress-Seite ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko.
- Abhängigkeit: Baukasten-Systeme wirken günstig, aber Umzug und Erweiterung sind teuer oder unmöglich.
Warum billig am Ende teuer wird
Wir übernehmen regelmäßig Projekte, bei denen die „günstige" Website nach kurzer Zeit neu gebaut werden musste: gehackte Installationen, katastrophale Ladezeiten, kein Ansprechpartner mehr erreichbar. Die zweite Website kostet dann doppelt – plus die verlorenen Anfragen aus der Zwischenzeit. Unser Rat: Investieren Sie einmal richtig, mit einem Partner, der Design und Technik beherrscht und auch in fünf Jahren noch erreichbar ist.
Fazit: So kalkulieren Sie realistisch
Für eine professionelle Unternehmenswebsite mit individuellem Design, CMS, sauberer Technik und SEO-Grundoptimierung sollten kleine Unternehmen ein vierstelliges Budget einplanen – plus laufende Betreuung. Was das konkret für Ihr Projekt bedeutet, sagen wir Ihnen ehrlich und unverbindlich: Ein kurzes Gespräch genügt, und Sie erhalten eine nachvollziehbare Einschätzung statt einer Fantasiezahl.