Netzwerk · 6 Min. Lesezeit
Netzwerktechnik für Unternehmen in Wien
Ein Firmennetz merkt man erst, wenn es nicht funktioniert. Bis dahin ist es die Leitung in der Wand, der Switch im Kasten und das WLAN, das im hinteren Büro abbricht. Wir planen, verlegen und betreuen diese Technik für Betriebe in Wien – seit 1992, und mit dem Anspruch, dass der Techniker, der ans Telefon geht, die Anlage auch kennt.
Ein Netz fällt selten aus – es wird langsam
Der komplette Stillstand ist der seltene Fall. Der übliche ist der schleichende: Die Dateiablage braucht plötzlich zehn Sekunden, das Telefonat hakt, der Scan zum Server bricht ab. Jeder Einzelfall ist zu klein für einen Anruf, in Summe kostet er jeden Mitarbeiter täglich Minuten.
Die Ursachen sind fast immer dieselben: ein überlasteter Uplink, ein Switch aus dem Elektromarkt zwischen zwei Etagen, doppelt vergebene Adressen oder ein WLAN, das mit dem Nachbarn auf demselben Kanal funkt. Nichts davon findet man durch Raten. Man findet es durch Messen.
Gewachsen statt geplant
Kaum ein Firmennetz wurde am Stück gebaut. Es ist über Jahre entstanden: hier ein Arbeitsplatz dazu, dort ein Drucker, dann das Lager mit einer provisorischen Leitung, die seit sechs Jahren liegt. Jede Einzelentscheidung war vernünftig, das Ergebnis ist es selten.
Wir fangen deshalb nicht mit einem Angebot an, sondern mit einer Bestandsaufnahme: Was liegt tatsächlich, was hängt daran, wo sind die Engstellen. Danach wissen Sie, was zu tun ist – und was ausdrücklich nicht.
Was wir bauen und betreuen
Von der Leitung bis zur Dokumentation aus einer Hand. Wir setzen ein, was wir selbst betreuen können – und nicht das, woran am meisten verdient wird.
| Bereich | Was wir machen | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Strukturierte Verkabelung | Planung, Verlegung und Messung nach Norm, Patchfeld und Schrank sauber beschriftet | Die Verkabelung überlebt zwei Generationen aktiver Technik. An ihr zu sparen ist die teuerste Sparmaßnahme im ganzen Projekt. |
| Switches und VLAN | Verwaltbare Switches, Netze nach Aufgabe getrennt, Reserven eingeplant | Trennung ist heute wichtiger als Bandbreite. Wie das im Detail aussieht, steht auf unserer Seite zu Firewall und Netzwerksicherheit. |
| WLAN | WLAN-Ausleuchtung vor Ort statt Schätzung, zentral verwaltete Access-Points, eigenes Gästenetz | Ein zusätzlicher Access-Point löst Funklöcher nicht, wenn die Kanäle falsch liegen. Gemessen wird vor dem Kauf, nicht danach. |
| Fernzugriff | Verschlüsselte VPN-Verbindungen für Homeoffice und Außenstellen | Freigegebene Ports auf interne Systeme sind unser häufigster Fund. Warum das gefährlich ist, steht im Beitrag zu Homeoffice ohne VPN. |
| Server und Speicher | Auslegung, Virtualisierung und Betrieb – lokal oder im Verbund | Ein einzelner Server ist ein einzelner Ausfallpunkt. Wann sich der Umstieg lohnt, beschreibt unsere Seite zur Servervirtualisierung. |
| Sicherung | Nach der 3-2-1-Regel, mit regelmäßigen Rückspieltests | Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Nachzulesen in unserem Beitrag zur 3-2-1-Regel. |
| Dokumentation | Netzplan, Adressbereiche, Zugänge und Verträge – gepflegt, nicht einmalig erstellt | Sie können jederzeit den Anbieter wechseln, ohne bei null anzufangen. Wir halten Kunden über die Arbeit, nicht über Abhängigkeit. |
| Laufende IT-Betreuung | Überwachung, Aktualisierungen und ein fester Ansprechpartner | Wer anruft, bekommt den Techniker, der die Anlage kennt – und keine Warteschleife mit Ticketnummer. |
Wir betreiben, was wir verkaufen
Wir sind kein Wiederverkäufer, der Technik weiterreicht und im Ernstfall selbst beim Hersteller anruft. Die Infrastruktur, die wir Kunden empfehlen, setzen wir für den eigenen Betrieb ein: eigene Nameserver an zwei getrennten Standorten (ns1.4edv.com und ns2.4edv.com in unterschiedlichen Netzen), eigene Mailserver und einen Proxmox Cluster mit Ceph und getrenntem Backup Server.
Das hat einen praktischen Grund: Wer eine Technik täglich selbst betreibt, kennt ihre Schwächen, bevor ein Kunde sie erlebt. Und wenn eine Änderung nötig ist – ein DNS-Eintrag, eine Firewall-Regel, ein Zertifikat –, wird sie gemacht und nicht als Anfrage weitergereicht. Dazu gehört auch DNSSEC mit echten DS-Einträgen beim Registrar, was in dieser Größenordnung selten angeboten wird.
Was oft schon reicht
Wenn Sie zu fünft in einem Büro sitzen, alles über einen Anschluss läuft und nichts hakt, brauchen Sie keine Netzwerkplanung. Die lohnendere Investition ist dann eine geprüfte Datensicherung – und die richten wir Ihnen ein, ohne daraus ein Projekt zu machen.
Auch bei einem Neubau, in dem der Elektriker die Datenleitungen ohnehin mitverlegt, genügt oft ein kleiner Beitrag von uns: dass jemand die Ausschreibung liest, bevor sie unterschrieben wird. Ob Kategorie und Anzahl der Dosen passen, entscheidet sich dort und lässt sich später nur teuer korrigieren. Rufen Sie uns dafür gern an, auch wenn daraus kein Auftrag entsteht. Einen Einstieg ins Thema Sicherheit gibt der Grundlagen-Leitfaden zur IT-Sicherheit im KMU.
Wissen Sie, was in Ihrem Netz tatsächlich liegt?
Wir sehen uns Ihre bestehende Technik an, messen nach und übergeben Ihnen einen Netzplan mit dem, was wir gefunden haben – auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.
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