Sicherungskonzept
Was muss gesichert werden, wie oft, wie lange aufbewahrt – und wie viel Arbeitszeit darf im Ernstfall verloren gehen. Ohne diese Frage ist jedes Konzept geraten.
Fast jeder Betrieb sichert. Deutlich weniger haben je geprüft, ob sich daraus wieder etwas herstellen lässt. Der Unterschied fällt genau einmal auf – und dann ist es zu spät, ihn zu bemerken.
Nicht weil niemand sichert, sondern weil die Sicherung irgendwann still stehen bleibt: Die Platte ist voll, der Auftrag läuft seit Monaten auf Fehler, das Band liegt neben dem Server im selben Raum. Niemand merkt es, weil niemand hinsieht. Welche Regel dagegen hilft, steht in unserem Ratgeber zur 3-2-1-Regel für KMU.
Was muss gesichert werden, wie oft, wie lange aufbewahrt – und wie viel Arbeitszeit darf im Ernstfall verloren gehen. Ohne diese Frage ist jedes Konzept geraten.
Server, Arbeitsplätze, virtuelle Maschinen und Cloud-Daten. Mit einer Kopie, die nicht im selben Raum steht.
Jeder Lauf wird kontrolliert. Ein fehlgeschlagener Auftrag fällt am nächsten Tag auf, nicht im Schadensfall.
In festen Abständen wird eine Wiederherstellung tatsächlich durchgeführt. Das ist der einzige Nachweis, der zählt.
Sicherungen, die vom laufenden Netz aus erreichbar sind, werden bei einem Angriff mit verschlüsselt. Deshalb gehört mindestens eine Kopie außer Reichweite – technisch flankiert von Firewall und Netzwerksicherheit.
Was ist zu tun, wenn der Server ausfällt – und in welcher Reihenfolge. Aufgeschrieben, bevor man es braucht.
Wo wir Proxmox betreiben, sichern wir die Maschinen mit dem Proxmox Backup Server. Eine ganze VM ist damit in einem Schritt zurückgeholt, nicht Datei für Datei.
Dateien, Datenbanken und Systemzustand – abgestimmt darauf, was der Betrieb tatsächlich braucht, um weiterarbeiten zu können.
Postfächer und Dateiablagen aus Microsoft 365 gehören in eine eigene Sicherung. Die Plattform ersetzt sie nicht.
Als eine von mehreren Kopien: ja. Als einzige: nein. Sie liegt meist im selben Raum, ist dauerhaft angesteckt und altert unbemerkt.
Microsoft betreibt die Plattform und stellt sie nach eigenen Ausfällen wieder her. Was ein Benutzer löscht oder was ein Angreifer verschlüsselt, ist damit nicht abgedeckt.
So oft, wie Sie Arbeitszeit verlieren dürfen. Wer täglich sichert, riskiert im Ernstfall einen Arbeitstag. Ob das tragbar ist, entscheidet der Betrieb, nicht die Technik.
Das hängt an der Datenmenge und daran, wo die Kopie liegt. Wichtiger als die Dauer ist, dass sie vorher einmal gemessen wurde und nicht im Ernstfall geschätzt wird.
Ja, das ist der häufigere Fall. Zuerst wird geprüft, was tatsächlich läuft und was nur so aussieht – erst danach wird geändert.
In der Regel ja. Die Überwachung der Sicherungsläufe ist Teil der IT-Betreuung. Als abgegrenztes Projekt geht es aber ebenso.
Wenn Sie die Frage nicht beantworten können, ist das die Antwort. Wir sehen uns Ihre Sicherung an und stellen einmal etwas zurück.
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