Wer heute ein Unternehmen führt, kommt an einer eigenen Website nicht vorbei – so weit, so bekannt. Aber was braucht es wirklich, damit aus „wir sind halt im Internet" ein Auftritt wird, der Kunden bringt? Dieser Leitfaden fasst zusammen, was wir in über 30 Jahren Projektarbeit gelernt haben.
Das Fundament: Domain und Hosting
Bevor die erste Zeile gestaltet wird, braucht Ihre Website ein Zuhause. Dazu gehören eine passende Domain (mehr dazu im Grundlagenbeitrag zu Domain & DNS) und ein verlässliches Webhosting in Wien. Unterschätzen Sie diesen Punkt nicht: Ladezeit, Erreichbarkeit und E-Mail-Zustellbarkeit hängen direkt am Hosting – und damit auch Ihr Google-Ranking.
Design ist kein Geschmacksthema, sondern Handwerk
Gutes Webdesign beantwortet drei Fragen in wenigen Sekunden: Wer sind Sie? Was bieten Sie? Wie erreicht man Sie? Alles andere ist Dekoration. In der Praxis heißt das: eine klare Startseite mit einem Versprechen statt zehn, gut lesbare Texte, sichtbare Kontaktmöglichkeiten und ein Design, das zur Branche passt. Ein Steuerberater braucht keinen animierten Vollbild-Effekt – er braucht Vertrauen.
Mobile first ist keine Floskel
Deutlich mehr als die Hälfte der Besucher kommt über das Smartphone, und Google bewertet Ihre Seite primär in der Mobilversion. Eine Website, die am Handy zu klein, zu langsam oder unbedienbar ist, verliert doppelt: Besucher und Ranking. Testen Sie ehrlich selbst – wenn Sie am eigenen Handy zoomen müssen, haben Sie ein Problem.
Inhalte, die Google und Menschen verstehen
Suchmaschinen lieben Struktur: eine Überschrift pro Seite, sinnvolle Zwischenüberschriften, beschreibende Seitentitel. Und sie lieben Substanz – Seiten, die Fragen echter Kunden beantworten. Genau deshalb betreiben wir diesen Ratgeber, und genau deshalb sollten auch Sie Ihre häufigsten Kundenfragen auf der Website beantworten. Was Sie Interessenten am Telefon dreimal pro Woche erklären, gehört als Seite ins Netz.
Was eine Website kostet
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an – auf Umfang, Individualität und Betreuung. Eine ausführliche Aufschlüsselung finden Sie in unserem Beitrag Was kostet eine professionelle Website in Wien?. Als Faustregel gilt: Wer beim Fundament spart, zahlt später doppelt – bei Sicherheit, Wartung oder dem Neubau nach zwei Jahren.
Nach dem Livegang fängt die Arbeit an
Eine Website ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein Werkzeug, das gepflegt werden will: Sicherheitsupdates, Backups, kleine inhaltliche Anpassungen, neue Referenzen. Ungepflegte CMS-Installationen sind das häufigste Einfallstor für Angriffe, die wir in der Praxis sehen. Rechnen Sie die laufende Betreuung von Anfang an ein – oder holen Sie sich einen Partner, der Design und Technik aus einer Hand liefert und auch nächstes Jahr noch abhebt, wenn Sie anrufen.
Checkliste: Das braucht Ihre Unternehmenswebsite
- Eigene Domain mit sauberem DNS und SSL-Verschlüsselung
- Hosting mit Backups und einem echten Ansprechpartner
- Klare Botschaft und sichtbarer Kontakt auf jeder Seite
- Einwandfreie Darstellung am Smartphone
- Inhalte, die Kundenfragen beantworten
- Impressum, Datenschutz & Co. rechtlich sauber
- Laufende Wartung und Updates
Sie wollen wissen, wo Ihre bestehende Website steht? Wir schauen kostenlos drüber und sagen Ihnen ehrlich, was gut ist und was fehlt.